Das PDF hat 4 Seiten. Seite 1 zeigt ein Gefühle-Barometer mit fünf Gesichtern von „gar nicht gut“ bis „super“ und zwei Pfeilen zum Ausschneiden. Auf zwei Seiten folgen 12 Gefühlskarten mit einfach gezeichneten Gesichtern, darunter froh, traurig, wütend, ängstlich, überrascht und müde. Die letzte Seite enthält 12 Gesprächskarten mit Fragen zu Gefühlen.
So nutzt du die Vorlage
- Alle Seiten ausdrucken, das Barometer am besten auf Karton kleben.
- Einen Pfeil ausschneiden, lochen und mit einer Musterbeutelklammer am Mittelpunkt befestigen.
- Die Gefühlskarten und Gesprächskarten ausschneiden und laminieren.
- Im Morgenkreis oder nach der Schule den Pfeil auf das aktuelle Gefühl drehen lassen.
- Eine Gefühlskarte ziehen, das Gesicht nachmachen und über passende Situationen sprechen.
Tipps aus der Praxis
Das Barometer hilft vor allem Kindern, die ungern über Gefühle reden: Den Pfeil zu drehen ist leichter als einen Satz zu sagen. Frag danach offen nach, zum Beispiel „Was ist heute passiert?“, statt das Gefühl zu bewerten. Mit den Gefühlskarten lässt sich Pantomime spielen: Ein Kind macht das Gesicht nach, die anderen raten. Für Memory druckst du die Kartenseiten zweimal. Die Gesprächskarten eignen sich für kleine Runden von drei bis fünf Kindern; niemand muss antworten, jedes Kind darf passen. Ergänze ruhig eigene Gefühle wie „eifersüchtig“ auf leeren Karten, wenn das Thema in der Gruppe gerade aufkommt.
Passt dazu
- Affirmationen für Kinder: 30 Mutmach-Karten
- Regelkarten für Kita und Gruppe
- Memory-Spiel zum Ausdrucken
- Bildkarten Tagesablauf
- Alle Vorlagen in Kita & Familie
Häufige Fragen
Welche Gefühle sind auf den Karten?
Froh, traurig, wütend, ängstlich, überrascht, müde, stolz, gelangweilt, schüchtern, entspannt, angeekelt und aufgeregt.
Was brauche ich für den Drehpfeil?
Eine Musterbeutelklammer, eine Schere und etwas Karton. Den Pfeil am markierten Punkt lochen und durch den Mittelpunkt des Barometers stecken.
Ab welchem Alter sind die Karten geeignet?
Das Barometer und die Gesichter verstehen schon Kinder ab etwa 3 Jahren. Die Gesprächskarten passen eher für Vorschule und Grundschule.
Ersetzen die Karten eine Beratung?
Nein. Sie helfen, im Alltag über Gefühle zu sprechen. Wenn ein Kind lange belastet wirkt, ist eine Fachstelle der richtige Ansprechpartner.




