Auf zwei Seiten liegen zwölf Regelkarten, sechs pro Seite. Alle Regeln sind positiv formuliert, zum Beispiel „Wir hören einander zu“, „Wir sagen Stopp, wenn wir etwas nicht wollen“ oder „Wir warten, bis wir dran sind“. Jede Karte hat ein großes gezeichnetes Symbol. Die dritte Seite fasst alle Regeln als Plakat zusammen, mit einer Zeile für die gemeinsame Vereinbarung.
So nutzt du die Vorlage
- Drucke die Karten aus, schneide sie aus und laminiere sie.
- Stelle im Morgenkreis jeweils eine Regel vor und lass die Kinder das Bild beschreiben.
- Sprecht darüber, wie die Regel im Alltag aussieht, und spielt kleine Szenen nach.
- Hänge das Plakat in Augenhöhe der Kinder auf.
- Lass alle Kinder unten auf dem Plakat unterschreiben oder einen Fingerabdruck setzen.
Tipps aus der Praxis
Führe nicht alle zwölf Regeln auf einmal ein. Zwei neue Karten pro Woche lassen genug Zeit zum Üben. Positive Sätze sagen Kindern, was sie tun sollen, statt nur zu verbieten, deshalb steht auf keiner Karte ein Nein. Wenn es knirscht, zeig einfach auf die passende Karte, oft reicht das schon. Die Stopp-Karte lohnt sich besonders: Übt die Stopp-Geste mit ausgestreckter Hand und lobt Kinder, die das Stopp eines anderen sofort respektieren. Ihr könnt Karten weglassen, die für eure Gruppe nicht passen, oder auf einer leeren Rückseite eine eigene Regel malen.
Passt dazu
- Bildkarten für den Tagesablauf
- Mutmach-Karten für Kinder
- Baderegeln für Kinder zum Ausdrucken
- Gefühle-Barometer mit Gefühlskarten
- Alle Vorlagen in Kita & Familie
Häufige Fragen
Warum sind die Regeln mit „Wir“ formuliert?
Das Wir zeigt, dass die Regeln für alle gelten, auch für die Erwachsenen. Kinder nehmen sie so eher als gemeinsame Abmachung an.
Wie viele Regeln sollte eine Gruppe haben?
Für jüngere Kinder reichen oft vier bis sechs. Wähle die Karten aus, die gerade wichtig sind, und ergänze später.
Eignen sich die Karten auch für zu Hause?
Ja, Regeln wie „Wir sagen bitte und danke“ oder „Wir räumen gemeinsam auf“ funktionieren genauso als Familienregeln.




