Das PDF hat 4 Seiten: zwei Seiten für Kinder von 6 bis 9 Jahren und zwei Seiten für 10 bis 12 Jahre. Beide Versionen enthalten eine Tabelle für Bildschirmzeiten, handyfreie Orte und Zeiten, Regeln zu Apps, Spielen und Chats, Versprechen der Eltern, Konsequenzen und Unterschriftsfelder. Zahlen und Zeiten tragt ihr selbst ein – es gibt keine vorgegebenen Minuten.
So nutzt du die Vorlage
- Die passende Version auswählen und beide Seiten ausdrucken.
- In Ruhe gemeinsam mit dem Kind jeden Abschnitt besprechen.
- Zeiten, Geräte und Ausnahmen eintragen; Punkte, die nicht passen, nicht ankreuzen.
- Konsequenzen zusammen festlegen, bevor es Streit gibt.
- Unterschreiben, gut sichtbar aufhängen und das Datum für die Überprüfung eintragen.
Tipps aus der Praxis
Der Vertrag wirkt nur, wenn das Kind mitreden darf. Frag zuerst, welche Regeln es selbst vorschlagen würde, und schreib einige davon in die freien Zeilen. Halte die Abmachungen einfach überprüfbar: „nach den Hausaufgaben“ ist klarer als „nicht zu viel“. Die Elternpunkte sind absichtlich dabei – wenn du beim Essen selbst aufs Handy schaust, verliert der Vertrag schnell an Wert. Plant ein festes Datum für ein Gespräch nach einigen Wochen und passt die Regeln an, wenn etwas nicht funktioniert. Wie viel Bildschirmzeit passt, entscheidet jede Familie selbst; Orientierung bieten zum Beispiel Beratungsangebote zur Medienerziehung.
Passt dazu
- Wochenplan für Kinder mit Bildern
- Belohnungstafel zum Ausdrucken
- Morgen- und Abendroutine für Kinder
- Papier-und-Stift-Spiele ohne Bildschirm
- Alle Vorlagen in Kita & Familie
Häufige Fragen
Wie viele Minuten Bildschirmzeit soll ich eintragen?
Die Vorlage gibt bewusst keine Zahlen vor. Tragt ein, was für euren Alltag, das Alter und die Art der Nutzung passt, und überprüft es nach einiger Zeit.
Ist ein Mediennutzungsvertrag rechtlich bindend?
Nein. Es ist eine Familienvereinbarung, die Regeln sichtbar macht. Seine Kraft kommt daher, dass alle gemeinsam zugestimmt haben.
Welche Version passt zu meinem Kind?
Die erste Version hat einfachere Sätze und Regeln für Spiele und Videos. Die zweite geht zusätzlich auf Handy, Gruppenchats, soziale Netzwerke und In-App-Käufe ein. Wähle nach Reife, nicht nur nach Alter.
Was tun, wenn die Regeln ständig gebrochen werden?
Setzt euch zusammen und schaut, ob die Regeln zu streng, zu unklar oder schlecht umsetzbar sind. Oft hilft eine Erinnerung vor Ablauf der Zeit mehr als eine strengere Strafe.




